Da das Fleisch des Kobe Rinds etwas ganz besonderes ist, sollte man es am besten pur - sprich als Steak ohne weitere Veredlungen - genießen (das Wagyufleisch selbst ist schließlich schon für sich genommen edel genug). Die wohl beliebteste Art der Zubereitung ist daher wohl das Steak. Wegen der sehr feinen fettreichen Maserung, die sich durch das ganze Fleisch hindurchzieht, entlockt das Kobe Steak alle Vorzüge des dunkelroten Fleisches: Zum einen kommt das kräftige Aroma auf dem Gaumen vollständig zur Geltung, desweiteren haben die Fettfasern in der Pfanne durch das zuerst schwarfe Anbraten und den anschließenden langsamen Wärmedurchzug genügend Zeit, sich zu verflüssigen und so für eine optimale, sehr zarte Konsistenz zu sorgen.

Kobe Steak (Rezept)
Zutaten für 2 Personen:
- 2 Stücke Kobe/Wagyu Rindfleisch
z.B. Entrecote Steak oder Rumpsteak - Öl zum Anbraten
- Salz und Pfeffer zum Würzen
Zubereitung des Rezepts:
Die Pfanne mit etwas Öl (nicht zu viel! Der Boden sollte nur leicht benetzt sein und das Fleisch nicht im Öl schwimmen) auf oher Stufe erhitzen. In der Zwischenzeit die beiden Stücke von beiden Seiten leicht pfeffen.
Die ideale Pfannentemperatur können Sie mit einem Holzlöffel prüfen: Bildet sich beim Hineinhalten des Löffels in das Fett kleine Bläschen, ist die Temperatur ideal.
Legen Sie nun die zwei Kobe Steaks nebeneinander in die Pfanne und lassen Sie diese je nach Dicke für ca 1:30 bis 2:30 Minuten anbraten. Sobald die Steaks in der Pfanne liegen, die Temperatur zurückdrehen, damit sich die Temperatur langsam und schonend im Fleisch verteilen kann.Sind die Stücke von beiden Seiten fertig gebraten, legen Sie diese noch einmal in Alufolie eingewickelt für ca. weitere 5 Min. in den auf ca. +80C vorgeheizten Backofen, damit sich die Fleischfasern wieder entspannen können und die Konsistenz noch zarter wird.
Erst kurz vor dem Servieren salzen (verhindert Flüssigkeitsentzug).
Es können verschiedene Beilagen dazu gereicht werde. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, daß diese keinen zu kräftigen Eigengeschmack haben, da die Beilage selbst sonst zu sehr ablenkt. Auch sollte auf Soßen verzichtet werden. Die Japaner reichen zu Steaks z.B. gerne ein wenig frisch geraspelten Meerettich. In der Fusion Küche ist auch ein leichter Kartoffelbrei sehr beliebt.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Nachkochen und vor allem:
Lassen Sie es sich schmecken!